| Auf der Basis millionenfacher
Windows-Installationen setzt Microsoft mit seinen
Office-Applikationen die Maßstäbe. Dabei versteht sich Microsoft mit
einer strategisch globalen Ausrichtung als "Grund-Ausstatter" für
alle möglichen Branchen und Unternehmen, um so einen möglichst
großen Kundenkreis abzudecken. Diese Tatsache bedeutet jedoch, dass
der Funktionsumfang der Produkte nur das Grundgerüst bilden kann, um
daraus ein leistungsfähiges, an den Bedürfnissen der Unternehmung
ausgerichtetes System zu schaffen. Der
Anwender, der sich in die Handhabung einer neuen Software
einarbeiten muss, erleidet erst einmal einen erheblichen
Produktivitätsverlust, da er weder auf seine bisherige Erfahrung
noch auf selbst geschaffene Arbeitshilfen und Vorlagen zugreifen
kann. Im Laufe der Zeit kompensiert er diesen Umstand, indem er
versucht, seinen eigenen Arbeitsaufwand zu minimieren. In der Regel
endet dieser Prozess, wenn der Anwender seine ursprüngliche
Produktivität wiedererlangt hat, oder aber bereits vorher, wenn
seine eigenen Kenntnisse weitgehend ausgeschöpft sind.
Einhergehend mit der Annahme, dass innerhalb eines
Betriebes mehrere Anwender gleichzeitig den gleichen
Entwicklungsprozess vollziehen, ist die Tatsache, dass
Arbeitshilfen, Vorlagen, kleine Programme etc. mehrfach erstellt
werden und damit im Prinzip das Rad mehrfach erfunden wird. Fatal
wird dieser Umstand, wenn jeder Anwender seinen eigenen Briefkopf
oder seine eigene Kundendatenbank erstellt.
Die firmenindividuelle Anpassung von Office
Produkten erstreckt sich daher von der Erstellung einfacher
Vorlagen, die von allen Anwendern gemeinsam benutzt werden können,
über Makroprogrammierung bis hin zum vollständigen
Dokumentenmanagement-System, welches dem Anwender alle Arbeiten
abnimmt, die sich öfter wiederholen und damit sinnvoll automatisiert
werden können. Der Phantasie sind dabei heute fast keine Grenzen
mehr gesetzt.
Damit ist trotz des erheblichen Funktionsumfanges
der Anwendungen ein zielgerichteter und effizienter Einsatz
entsprechend den äußerst unterschiedlichen
Unternehmens-Anforderungen möglich. Automatisierte Abläufe
ermöglichen dem Anwender, sich auf die arbeitsplatzspezifische
Bearbeitung zu konzentrieren und führen zu einer deutlichen
Beschleunigung der Bearbeitungs- und Durchlaufzeiten.
Ein weiterer Aspekt ist in der Integration von
Datenbeständen zu sehen. Noch immer werden in vielen Unternehmen
Datenbestände mehrfach vorgehalten und nicht selten nur unzureichend
gepflegt. Gerade hier ist eine Anpassung der Softwareumgebung
interessant, um allen Anwendern eine einzige Datenquelle verfügbar
zu machen, auf die aus den unterschiedlichen Applikationen
zugegriffen werden kann. Und das sogar über Netzwerk-Grenzen hinweg.
Und der Preis? Softwareentwicklung ist heutzutage günstiger als Sie
zu vermuten wagen. Die Zeiten, in denen für eigene
Applikationsentwicklungen noch sechsstellige Beträge bezahlt werden
mussten, sind vorbei. Vorgefertigte Funktionsbibliotheken und
Teilmodule sowie leistungsfähige Entwicklungsumgebungen tragen
erheblich zur Kostensenkung bei. In der Regel amortisieren sich
solche Projekte innerhalb weniger Monate.
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